Alarm! Fachkräftemangel!
Zitat “Financial Times Deutschland”:
Händeringend suchen viele Firmen nach Spezialisten — häufig vergeblich. Und die Lage wird laut einer Umfrage noch schlimmer. Während der Innenminister das Problem mit Einheimischen lösen will, setzt der Wirtschaftsminister auf eine Lockerung des Zuwanderungsrechts.
Was soll die heilbringende Wirtschaft denn noch alles tun? Etwa das benötigte Menschenmaterial aus eigenen Mitteln heranbilden? Womöglich auf eigene Kosten? Geld für die Anfertigung menschlicher Batterien für den betrieblichen Produktionsprozess investieren, und damit irgendwelche Kohlenstoffeinheiten wie einen Stein langfristig an sich binden, damit so ein Investment nicht vergebens ist? Was für ein Unfug! Geld ist zum Anhäufen da, und das Menschenmaterial muss verfügbar sein wie die Luft zum Atmen, damit es je nach betrieblichen Bedarf eingesetzt oder ausgeworfen werden kann. Alles andere ist Humbug, der die Wirtschaft erstickt!
Der Bedarf an Menschenmaterial muss an zwei Fronten gedeckt werden, und hier ist die Aufgabe der Politik, nicht in der kryptosozialistischen Regulierung der Wirtschaft unter irgendwelchem Gutmenschengerede. Zum einen muss sichergestellt werden, dass willige und billige Funktionseinheiten bereits mit zehn Jahren damit beginnen, sich nebenschulisch und in Eigenverantwortung wertvolle und verwertbare Kenntnisse anzueignen, damit sie überhaupt erst ausbildungsfähig werden — denn sonst können sie ja nicht als völlig ausgelieferte und praktisch rechtlose Stifte preisgünstig über mindestens drei Jahre hinweg die ganzen Hilfsarbeiten verrichten. Hierfür haben die staatlichen Schulen die richtigen Anreize zu geben, und hier besteht auch großer Nachholbedarf, der in einem ersten Schritt durch völlige Entelterung und Kasernierung der Beschulungsfälle in arbeitsvorbereitende KonzentrationsZentren (aKZ) aufgeholt werden könnte. Und zusätzlich müssen Ausländer her! Leistungsbereite Ausländer mit guter Ausbildung, die ihren Aufenthalt im Deutschen Reichtum als Bittsteller erbetteln und die gefügig und eingeschüchtert sind, damit sie auch ja keine sozialromantischen und proletarischen Hirnfürze von Solidarität und Arbeitnehmerrechten entwickeln. Billig und mit zeitlich begrenzter Aufenthaltserlaubnis, die beim geringsten Zeichen eines Sträubens oder eines Festhaltens an ihrer so genannten “Kultur” zeitnah entzogen wird. Die sind schließlich nicht zum Vergnügen hier! Die sind Arbeitstiere für die guten deutschen Zahlen, und sie gehören auch wie Tiere geachtet und behandelt!
Die mittelalterliche Idee, dass die Unternehmen selbst für die Ausbildung verantwortlich sind, ist gefährlicher Unsinn. Die Unternehmen sind dafür da, Reibach zu machen, und die Politik ist dafür da, dass die Unternehmen Reibach machen können und immer die bestmöglichen Bedingungen für diesen heilbringenden Existenzzweck haben. Fachkräftemangel heißt, dass auf politischem Wege und mit öffentlichen Mitteln neues Menschenmaterial herangschafft werden muss, und wenn es nicht mehr gebraucht wird, denn soll es wieder entsorgt werden, damit es kein Ballast für den deutschen Endsieg im weltweiten Wirtschaftskrieg wird.
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